Referenz: Linde Hydraulics GmbH & Co. KG – Intralogistik der Zukunft

Weltweit entwickelt, produziert und vertreibt Linde Hydraulics modulare Antriebssysteme aus Hydraulik, Elektrotechnik und Elektronik. Als bedeutender Technologieführer setzt der Spezialist mit seinen Systemen Standards für deutliche Verbrauchs- und CO2-Reduzierungen. Mit Produktionsstandorten in Deutschland, China, einem Montagewerk in den USA sowie den Tochtergesellschaften in Europa, USA, Südamerika und China, ist der Technologieführer im Bereich Hochdruckhydraulik in Aschaffenburg zuhause und gleichzeitig international aufgestellt. Mit einem dichten Netz von über 80 Vertriebs- und Servicepartnern ist das Unternehmen in über 50 Ländern vertreten. Rund 1.200 Mitarbeitende schaffen effiziente Gesamtlösungen durch die intelligente Kombination von Hydraulik, Elektronik und Mechanik – und das ganz nach dem Motto: „Turning Power into Motion“.

Quelle: Linde Hydraulics GmbH & Co. KG

Wie sieht die Intralogistik der Zukunft aus? Wäre es nicht sinnvoll, auf vollautomatisierte Systeme zu setzen, die Bestände schlank verwalten, Nachbestellungen automatisiert abbilden sowie unvorhersehbare Bedarfsschwankungen frühzeitig identifizieren? Mit einer Produktionsmittelversorgung per RFID-Kanban gelingt dies auf eine einfache und sichere Weise.

 

Zielsetzung der Produktionsversorgung

  • Versorgungssicherheit durch automatisierte Nachbestellung
  • 24-Stunden Warenverfügbarkeit
  • Einsatz innovativer Technologien
  • Vollkommene Transparenz über alle Vorgänge, Entnahmen und Bestellungen
  • Sichere und bedarfsgerechte Lagerung
Intralogistik

Die Lösung: RFID-Kanban

Einer der Top-Favoriten, um C-Teile flexibel und überall nachzubestellen, ist der batteriebetriebene iPLACER®. Das kleine, handliche Modul verfügt über eine integrierte Lese- und Sendereinheit und kann überall angebracht werden – in der Produktion, am Arbeitsplatz, in der Montage, in der Logistik oder Intralogistik. Am Arbeitsplatz löst das Gerät selbstständig im Bedarfsfall eine Bestellung aus. Wird es hingegen an ein beliebiges Durchlaufregal angebracht, kann der Anwender darüber auch Wareneingänge und -ausgänge, Zubuchungen, Abbuchungen und Bestellauslösungen ohne manuellen Aufwand erfassen. Beim iPLACER® kommt die RFID-Technologie zum ersten Mal nicht nur als Bestell-, sondern auch als Bestandsverwaltungssystem zum Einsatz.

Auch bei Linde Hydraulics sorgt der iPLACER® seit Juni 2022 für ein Höchstmaß an Produktivität. Welcher Nutzen dahintersteckt, welche Potenziale sich erschließen und welche ersten Erfolge erzielt werden konnten, darüber spricht Christoph Michalla, Head of Logistics bei Linde Hydraulics. „Bislang wurden insgesamt drei iPLACER® in unserem Werk in Nilkheim erfolgreich installiert. Dabei nutzen wir das Modul als autarkes, unabhängiges Bestellsystem – und das bei vollständiger Transparenz unserer Verbräuche, ohne aufwändige Wege und Zeiten zum Zentrallager. Die Tatsache, dass der iPLACER® OP (Order Point) aufgrund seiner kompakten Form flexibel und mobil an jedem beliebigen Platz angebracht werden kann, stellt für uns einer der größten Vorteile dar. Nicht nur am Routenzug selbst, sondern auch im Durchgangsbereich von Montage zum Supermarkt, sorgt das Gerät für maximale Flexibilität.“, so Michalla. Auch die Erfassung ist denkbar einfach: Leere Behälter oder Kanban-Karten mit RFID-Tag werden am iPLACER® Modul vorbeigeführt und einfach bestellseitig erfasst. Sowohl ein akustisches Signal als auch ein grünes LED-Licht bestätigen die erfolgreiche Scannung. Durch den Einsatz von RFID-Kanban profitiert der Hydraulikhersteller von einer deutlichen Zeitersparnis, wobei sich die Mitarbeitenden künftig verstärkt auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. Die Vorteile sind signifikant: Eine vollautomatisierte Bestellauslösung ersetzt aufwändige Bestandsermittlungen sowie Nachbestellungen seitens des Kunden. Indem der Bestand permanent gedeckt wird, können frühzeitig Schwankungen und Spitzen identifiziert und damit die Versorgungssicherheit maximiert werden. Daneben sind erhebliche Prozesseinsparungen möglich, da hohe Lagerbestände beim Kunden vor Ort abgebaut und somit Flächen ohne zusätzlichen Platzbedarf optimal ausgenutzt werden können. Zudem gehören Produktionsstillstand durch die automatisierte Nachbestellung endgültig der Vergangenheit an. Vor allem aber punktet der iPLACER® als flexibel einsetzbares System, das je nach Anwendungsfall an jedem beliebigen Ort platziert werden kann.

Das Ergebnis: Maximale Versorgungssicherheit innerhalb einer effizienten Wertschöpfungskette
 

„Unsere Hydraulikbedarfe werden schlank verwaltet und vollautomatisch nachbestellt – und das ohne manuelles Zutun.“, so Christoph Michalla, Head of Logistics bei Linde Hydraulics.

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